Anker Teil der Ankerhemmung, mit der Form eines Schiffsankers.
Ankerhemmung Dieser heute verbreitetste Hemmungstyp wurde gegen 1714 vom englischen Uhrmacher George Graham erfunden. 1757 wurde sie so weiter entwickelt, dass sie auch in Taschenuhren Verwendung finden konnte. In tragbaren Uhren findet man - entsprechend der Form des Ankers - unterschiedliche Typen der Ankerhemmung: die englische Spitzzahn-A., die Glashütter-A., die Schweizer-A., oder die Stiftankerhemmung. Bei guten modernen Armbanduhren beherrscht die Schweizer A. mittlerweile das Feld. Die Stiftankerhemmung findet man heute noch vereinzelt bei sehr billigen Uhrwerken.
Ankerrad Es bildet zusammen mit dem Anker die Hemmung und ist das letzte Rad im Räderwerk.
Aufzugwelle Welle, an deren äußeren Ende die Krone angebracht ist. Sie stellt die Verbindung zum Uhrwerk her.
Automatik-Uhr Bei dieser Art Uhr wird die Bewegung am Arm des Trägers auf mechanischem Wege in Aufzugsenergie umgewandelt, indem über einen Schwung-Rotor die Zugfeder gespannt wird. Vorteil ist der im Vergleich zum Handaufzug gleichmäßigere Kraftverlauf und die Unabhängigkeit von aüsseren Verrichtungen wie Aufzug oder Batteriewechsel. Jedoch muss die Uhr genügend bewegt werden. Die täglichen Gangabweichungen summieren sich im Laufe der Zeit.
Automatischer Aufzug Selbstaufzug durch einen Rotor oder eine pendelnde Schwungmasse.
Autoquarz-Antrieb Vom japanischen Großhersteller Seiko entwickelte Verbindung von automatischem Antrieb und Quarzregelung des Gangs. Dadurch läuft die Uhr batteriefrei und dennoch quarzgenau.
Breguet-Spirale Unruhspirale, bei der letzte Spiralumgang doppelt knieförmig und nach oben gebogen ist. Die von Breguet 1795 erfundene und nach ihm benannte Spirale dehnt sich so nach allen Seiten gleichmäßiger aus.
Brücke Auf zwei oder mehr Punkten der Grundplatine aufliegende und dort mit Stellstiften und Schrauben befestigte Messingplatte. Zwischen Brücke und Platine drehen sich die Achsen und Räder.
Cabochon Rundgeschliffener Zierstein, manchmal als Abschluss einer Aufzugskrone eingesetzt.
Chaton Kreisrundes Stück Metall mit in einer Bohrung eingefügten Stein (Steinfutter). Der Chaton seinerseits wird in der Platine, der Brücke oder dem Kloben durch Einpressen oder Verschrauben befestigt.
Chronograph Zusatzfunktion, die es gestattet, einen Sekundenzeiger unabhängig vom eigentlichen Uhrwerk zu starten, zu stoppen und wieder in seine Ausgangsposition zurückzustellen. Die Zeitanzeige wird dadurch nicht beeinträchtigt. Je nach Konstruktion besitzen Armband-Chronographen noch Zählzeiger für die seit Beginn der Stoppung abgelaufenen vollen Minuten und Stunden.
Chronometer Präzisionsuhr, die in verschiedenen Lagen und Temperaturen feinreguliert wird und durch die amtliche Prüfstelle COSC in La Chaux-de-Fonds ein Zeugnis (Chronometer-Zertifikat) erhält. Die Prüfung umfasst einen Zeitraum von 15 Tagen und bezieht fünf verschiedene Lagen (Krone oben, unten, links, Glas oben und unten) und drei verschiedene Temperaturen (8c°, 23c°, 38c°) ein; dabei darf z.B. in Kategorie I (über 20 mm Werk-Durchmesser) der mittlere tägliche Gang nur zwischen -4 und +6 Sekunden liegen.
Ebauche Rohwerk ohne Hemmung und Zugfeder.
Ewiger Kalender Neben der normalen Uhrzeit (Stunden, Minuten und Sekunden) wird zusätzlich noch Datum,Wochentag, Monat und Jahr angezeigt, unter Berücksichtigung der Schaltjahre, Monatslängen und Mondphasen.
Feder Zugfeder zum Speichern der Aufzugsenergie.
Federhaus Im Federhaus befindet sich die eingerollte Zugfeder, welche die Aufzugenergie speichert.
Gang Der Gang ist der Unterschied zwischen zwei abgelesenen Uhrenständen bei 1 Tag Differenz. Gangabweichung Aufgrund unterschiedlicher Umwelteinflüsse wie Temperatur oder Lage des Werkes kann der Gang unterschiedlich ausfallen. Die Gangabweichung drückt den Unterschied zwischen zwei gemessenen Gängen aus.
Gangreserve (Gangdauer) Zeit, die zwischen Vollaufzug und völliger Entspannung der Zugfeder vergeht.
Gleitzaum Damit bei automatischem Aufzug die Zugfeder nicht durch Überspannung reißen kann, ist ihr Ende als "Rutschkupplung" ausgelegt, die an der inneren Wand der Federhaustrommel entlanggleiten kann.
Halbschwingung Winkel, den die schwingende Unruh zwischen ihren beiden Umkehrpunkten beschreibt. Zwei Halbschwingungen werden als Schwingung bezeichnet, hörbar als "Tick-Tack".
Handaufzug Die Zugfeder wird durch tägliches Aufziehen mit der Aufzugskrone gespannt.
Hemmung Mechanismus, der entsprechend der Unruhschwingung die Geschwindigkeit des Räderwerkes regelt, indem er abwechselnd hemmt und befreit. Mechanismus, der die durch das Räderwerk geminderte Federkraft auf das Schwingsystem(Unruh, Unruh Spirale) einer mechanischen Uhr überträgt. Die Hemmung, bestehend aus Ankerrad, Anker und weiteren Komponenten, verhindert auch ein ungebremstes Ablaufen des Uhrwerks.
Incabloc Heute am häufigsten eingesetzte Stoßsicherung bei Uhren.
Kadratur Zusätzlicher Schaltmechanismus, z.B. für Schlagwerke (Repetitionen), Kalendarien oder Chronographen.
Kaliber Bezeichnung der unterschiedlichen Werktypen der Uhrenfabrikanten. Die Kaliberangabe ermöglicht die exakte Identifikation eines bestimmten Uhrwerks, z.B. bei der Bestellung von Ersatzteilen. Sie ist nicht genormt.
Kanellierung Vertikale Rillenverzierung am Uhrengehäuse.
Kleine Sekunde Sekundenanzeige, die dezentral, also nicht in der Zifferblattmitteerfolgt.
Klinkerrad-Wechsler Wechselgetriebe zur Polarisierung der Rotorbewegungen; mit seiner Hilfe erfolgt der automatische Aufzug in beiden Drehrichtungen; beruht auf einer ETERNA-Erfindung.
Kloben Ein Kloben ist Teil eines Werkgestells und liegt einseitig auf der Grundplatine auf, wobei er dort mit einer Schraube befestigt ist. Er dient dazu, Lager für bewegliche Teile wie Anker oder Unruh aufzunehmen.
Komplikation Uhrwerk mit einem oder mehreren zusätzlichen Mechanismen(Schlagwerk, Kalender, Repetition, Chronograph, Wecker).
Krone Seitlich am Gehäuse befindliches geriffeltes Rad zum Einstellen der Uhrzeit (oder weiterer Anzeigen wie Datum, zweite Zeitzone) und bei Handaufzugsuhren zum Spannen der Zugfeder.
Kugellagerrotor Aufzugs-Schwungmasse mit Kugellager. Bahnbrechende ETERNA-Erfindung und heutiger Weltstandard.
Lünette Glasrand oder Zierring einer Uhr. Bei Taucheruhren mit Minutenmarkierungen versehen und drehbar ausgelegt zum Einstellen der Tauchzeit.
Manufaktur Hersteller, der sowohl das Werk als auch die weiteren wesentlichen Teile der Uhr selbst anfertigt. (Ein recht umstrittener Begriff, da er eine exklusive Auslese unter den zahlreichen Anbietern herbeiführt. Deshalb sehr begehrt und aus Werbegründen gerne beansprucht, obwohl nicht immer zu Recht. Man rechnet heute im strengen Sinn nur ca. 13 Hersteller zu dieser Gattung,darunter: Patek Philippe, Vacheron & Constantin, Audemars Piguet, Rolex, Jaeger-LeCoultre, Piaget, Girard-Perregaux, Zenith, Lange, IWC, Glashütte, Minerva, Universal Geneve, seit neuestem auch Chopard)
Mechanische Uhr Klassischer Uhrentyp ohne elektronisches Schwingungssystem.
Mikrorotor Kompakter Schwungrotor einer Automatikuhr, der durch seinen kleineren Durchmesser in das Uhrwerk integriert werden kann und dadurch die Gehäusehöhe voll ausnutzen kann.
Mineralglas Mineralisches Uhrglas (Härte 5 Mohs), nicht kratzfest.
Mondphasenuhr Zusätzlich zur Uhrzeit wird auch die Mondphase angezeigt.
Nivarox Legierung aus Eisen, Nickel, Chrom, Titan und Beryllium für die Herstellung von Unruhspiralen, die sich durch ihren guten antimagnetischen und temperaturkompensierenden Eigenschaften auszeichnet.
Perlierung Besondere wolkenförmige Verzierung auf Platinen, Brücken und Kloben.
Platine Metallplatte, welche die Brücken, Kloben und die sonstigen Bestandteile eines Uhrwerks trägt. In der Platine befinden sich neben den Gewindebohrungen für die Schrauben auch Bohrungen für die Lager des Räderwerks.
PVD-Beschichtung PVD steht für Physical Vapor Deposition. Frei übersetzt heißt das plasmagestütztes, physikalisches Vakuumabscheidungsverfahren. Bei diesem Vakuumbeschichtungsverfahren werden die zur Abscheidung kommenden Stoffe direkt aus dem Substrat durch Verdampfen und Zerstäuben gebildet. Für die Junghans H.T.P. Hartstoffbeschichtung wird das Verfahren der Kathodenzerstäubung angewandt. Hochenergetische EdelgasIonen und Neutralteilchen beschießen das zu beschichtende Teil in einer mit Edelgas gefluteten Vakuumkammer.
Pulsmeter Uhrenskala, die Ablesung der Pulsschlagfrequenz pro Minute ermöglicht.
Quarzuhr Zeitmesser, in dem weder Feder, Unruh noch Hemmung vorhanden ist. In einem Quarzwerk wird ein Kristall zum Schwingen gebracht. Die gleichmäßige Schwingung wird nun genutzt, um mit Hilfe eines Chip, also einer integrierten Schaltung, einen Motor anzutreiben. Im Rhythmus der zugeführten Impulse dreht dieser ein Räderwerk. Vorteil ist die sehr hohe Ganggenauigkeit und der geringe Platzverbrauch, Nachteil die Umweltvergiftung durch die Batterie und die Abhängigkeit vom Batteriewechsel.
Räderwerk Sämtliche Räder und Triebe, die vom Federhaus aus die Triebkraft an das Hemmungsrad übertragen. Dazu gehören: Minutenrad, Kleinbodenrad, Sekundenrad und Hemmungsrad. Alle diese Räder sind auf ihren Trieben meistens aufgenietet.
Regulator Bei diesem Uhrentyp dominiert als einziger größerer Zeiger der Minutenzeiger, während Stunden und Sekundenzeiger sich jeweils dezentral in kleineren Zifferblattbereichen drehen. Das bekannte Modell der Firma Chronoswiss inizierte ein Wiederaufleben dieser Uhrengattung. Früher gab es sie bei speziellen Standuhren, die von den Regulateuren der Uhrenwerkstätten zum präzisen Einstellen der Zeit benutzt wurden. Regulierung Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem. Es gibt unterschiedliche Verfahren und Qualitäten: Bei normaler Regulierung wird der Gang der Armbanduhr mit "Zifferblatt oben" und "Krone oben" gemessen und auf maximal 30 Sekunden Gangabweichung eingestellt. Bei Regulierung in verschiedenen Lagen wird in 2, 5 oder 6 Lagen reguliert, etwa horizontal: “Zifferblatt oben" (ZO),"Zifferblatt unten" (ZU) und vertikal: "Krone oben"(KO), "Krone links" (KL),"Krone rechts" (KR),"Krone unten" (KU). Bei Regulierung der wird der Gang jeweils 24 Stunden bei 4°C, 20°C und 36°C gemessen und reguliert.
Repetition Zusätzliches Läutwerk einer Uhr, das Minuten, Viertelstunden und/oder Stunden akustisch verdeutlich.
Rotor Das Schwunggewicht des automatischen Aufzugs, entweder in der verbreiteten Variante über die gesamte Gehäusebreite parallel zum Werk kreisend (Zentralrotor), oder als Mikrorotor ins Uhrwerk integriert.
Saphirglas Wertvolles künstlich hergestelltes Glas mit höchster Härte und Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur von Diamant übertroffen wird.
Schaltrad-Chronograph Klassischer Chronographen-Typ, bei dem die Start-, Stop-, und Nullstellung der Zeiger über ein neun zähniges Säulenrad, später auch Schaltrad genannt, gesteuert wird. Die handwerklich sehr anspruchsvolle Fertigung dieser Technik wird heute nur noch in seltenen Fällen durchgeführt. Daher stellen Uhren mit dieser in den 30er und 40er Jahre verbreiteten Konstruktion heute sehr gesuchte Sammlerstücke dar.
Schleppzeiger-Chronograph Diese Art von Chronograph wurde früher Doppelzeiger-Chronograph oder "nachspringende Sekunde" genannt, ein Synonym hierfür ist Rattrapante (von französisch rattraper = wieder einholen). Der Schleppzeiger, ein zweiter großer Stoppzeiger, wird angehalten, um eine Zwischenzeit zu stoppen. Beim Loslassen springt er auf der Stand des anderen Stoppzeigersnach und läuft mit diesem synchron weiter. Hierdurch können beliebig viele Zwischenzeiten genommen werden (sofern es sich nicht um Abstände von nur wenigen Sekunden handelt). Dieser Uhrentyp verschwand in den 60er Jahren, erlebte aber nach Wiedereinführung durch Blancpain im Jahre 1989 eine erfolgreiche Wiederkehr bei zahlreichen Herstellern.
Schnellschwinger Uhren mit 28 800 oder 36 000 Halbschwingungen der Unruh pro Stunde nennt man Schnellschwinger.
>b>Schraubboden Mit einem Gewinde versehener Boden, der ins Uhrengehäuse eingeschraubt ist.
Schraubkrone Mit dem Gehäuse verschraubbare Aufzugskrone, die für eine komplette Wasserdichtheit sorgt. Zuerst von Rolex 1926 im Oyster-Modell eingesetzt und ein Jahr später bei der Durchschwimmung des Ärmelkanals durch Mercedes Gleitze publikumswirksam erprobt.
Schwanenhals-Feinregulierung Vorrichtung in Form eines Schwanenhalses für das Feineinstellen einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem.
Skelettierung Um der Uhr ein filigraneres Aussehen zu verleihen, werden Brücken, Platinen, Zifferblätter und ggf. Rotoren so ausgesägt, das möglichst wenig Material übrigbleibt und durch Uhrglas und Glasboden ein kunstvolles Ornament sichtbar wird. Besonders aufwendig ist dies bei Chronographen, die über beträchtlich mehr zu bearbeitende Teile verfügen als einfache Uhren. Skelettierte Werke werden oft noch mit feinen Gravierungen und Ziselierungen versehen. Es gibt manuelle und maschinelle (computergesteuerte).
Sperrad Teil des Aufzugssystems der Uhr.
Spiralfeder Die Spiralfeder bildet zusammen mit der Unruh das Schwingungssystem. Sie besteht aus einem dünnen Flachdraht, zumeist aus Nivarox.
Springende Stunde In einem Fensterchen, meist am oberen Rand des Zifferblattes, befindet sich eine Scheibe mit den Stundenziffern, die stündlich springend weitergeschaltet wird.
Steine Synthetisch hergestellte Rubine, die Abnutzung und Reibung der Räder vermindern. Stoßsicherung. Elastisch gelagerte Steinlager der Unruhwelle sorgen dafür, das deren Zapfen bei Stößen und beim Herunterfallen der Uhr nicht brechen. Die gebräuchlichste Stoßsicherung ist heute Incabloc, eine weitere ist Kif-Flector.
Stundenwinkel-Uhr Von Charles Lindbergh entworfener Uhrentyp, der unter Zuhilfenahme eines Sextanten, des Nautischen Almanachs und des Zeitzeichens aus dem Radio eine präzise Bestimmung des Stundenwinkels von Greenwich, also der geographischen Länge ermöglicht. Diese Uhr wurde von Longines realisiert und ist als Nachbau des historischen Originals sowie in kleineren Größen erhältlich.
Swiss made Als Schweizer Uhr gelten Uhren, deren Werk in der Schweiz zusammengesetzt, in Gang gesetzt, reguliert und vom Hersteller kontrolliert worden ist, ferner wenn es mindestens 50% aller Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation enthält (dem Werk nach gerechnet), und es in der Schweiz der dort geltenden technischen Kontrolle unterliegt.
Tachymeter Uhrenskala zum Messen der Geschwindigkeit. Wird bei einem Chronograph beim Passieren eines Kilometersteins der Sekundenzeiger gestartet, so zeigt dieser beim Erreichen der nächsten Kilometersteins auf der Tachymeterskala die Geschwindigkeit an.
Taucher Uhr Uhren, bei denen die Wasserdichtheit maßgeblich ist. In der Regel sind diese Uhren bis mindestens 100m Tiefe (10 bar Druck) wasserdicht. Ferner spielt die Ablesbarkeit eine wichtige Rolle, ebenso eine nur in einer Richtung drehbare Lünette zum Einstellen der Tauchzeit.
Tourbillon Der geniale Erfinder Breguet kam auf die Idee, eine Ursache von Gangungenauigkeiten, nämlich den Einfluss der Schwerkraft auf den Schwerpunkt der Unruh, durch eine besondere Vorrichtung zu neutralisieren. Hierbei befinden sich Ankerrad, Anker und Unruh auf einer kleinen Platte in einem sogenannten Drehgestell, einem auf der Welle des Sekundenrades sitzenden Käfig. Wie das Sekundenrad dreht sich nun auch das Drehgestell einmal pro Minute um sich selbst, wodurch eventuelle Lagen- oder Schwerpunktfehler ausgeglichen werden. Aufgrund der inzwischen auch auf konventionelle Weise erreichten hohen Ganggenauigkeiten ist der Tourbillon heute nur noch eine exklusive Luxusbeigabe, jedoch gilt er als Gipfel in der Ausstattung außerordentlich wertvoller Uhren.
Tritium Leicht radioaktives Leuchtmaterial zur Markierung auf dem Zifferblatt, heute aufgrund der harmlosen Strahlenbelastung anstelle von Radium verwendet.
TwinCept Die spezielle TwinCept-Technologie nutzt 2 Polarisationsebenen zur Projektion der ins Uhrenglas eingebauten LCD-Schicht. Jede TwinCept-Uhr ist auf den ersten Blick eine Analoguhr-bis Sie eine der Digitalfunktionen aktivieren. Rufen Sie z.B. die aktuelle Weltzeit ab, erscheint im Uhrenglas eine grafische Weltkarte. Weiter TwinCept-Funktionen können unter anderem eine Datenbank, Stopuhr oder Countdown-Timer sein.
Unruh und Unruhspirale Gangregelndes Organ einer mechanischen Uhr. Es schwingt mit einer exakt definierten Frequenz hin und her. Die aktive Länge der Spirale und das Trägheitsmoment des Unruhreifens bestimmen dessen Schwingungsdauer.
Zugfeder Langer elastischer und spiralförmig aufgewickelter Streifen aus Spezialstahl, der aufgerollt im Federhaus untergebracht ist und mechanischen Uhren als Energiespeicher dient. Die entweder durch Handaufzug oder automatischen Aufzug zugeführte Energie speichert. |